Die Sanierung der Stadtmauer geht weiter

  Bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Kirchhainer Kulturdenkmäler wurde deutlich, dass schon viel geschaffen wurde, es aber auch noch viel zu tun gibt. Ein Schwerpunkt bleibt die Sanierung der Stadtmauer.

Seinen Jahresbericht hatte der Vereinsvorsitzende Klaus Weber mit einer kleinen Powerpoint Präsentation versehen. Dabei sprach er über die Aktivitäten, Gespräche und Verhandlungen des vergangenen Geschäftsjahres. In erster Linie ging es um die Sanierung der Stadtmauer im Bereich Annapark und der Großen Mühle.

Es ging aber auch um die Weiterbeschäftigung des städtischen Mitarbeiters des Bauhofes bei den Sanierungsarbeiten. Der Verein war enttäuscht darüber, dass der Saisonvertrag von Schäfer nicht über den 30. September letzten Jahres hinaus verlängert werden konnte, obwohl die Finanzierung für weitere zwei Monate durch den Förderverein gesichert war. Positiv ist der Magistratsbeschluss aufgenommen worden, den Mitarbeiter Schäfer ab 2016 bis einschließlich 2020 als Saisonkraft jeweils in der Zeit von 1. April bis 30. September zu beschäftigen.

Eine gelungene Aktion war die Umsetzung des Bürgermeistersteins am 23. Juni in den Bereich des Parkplatzes Amöneburger Tor, dessen Standfestigkeit am alten Standort in der Nähe der Ohmbrücke nicht mehr gewährleistet war. Die Präsentation des Denkmals ist an dem neuen Standort auch für die Öffentlichkeit verbessert worden. In Abstimmung mit dem Heimat- und Geschichtsverein sowie der Stadt denkt man an eine Infotafel oder etwas Ähnliches.

Das Kulturdenkmal „Große Mühle“ war auch im vergangenen Jahr ein Thema. Im Oktober gab es auf Initiative der drei Vereine, Heimat- und Geschichtsverein, Bürgergarde und Förderverein, ein Gespräch mit Vertretern der Fachbehörden. Dabei wurde deutlich, dass zunächst ein Nutzungskonzept erarbeitet werden muss, um Förderanträge stellen zu können. Weber kann sich auch gut vorstellen, dass mittelfristig die Räume als künftige Bleibe für den Heimat- und Geschichtsverein genutzt würden und auch für die Bürgergarde sei es eine gute Möglichkeit, die umfangreichen Exponate und kulturhistorischen Schätze in der Großen Mühle zu präsentieren.

Als Maßnahmen für das laufende Jahr nannte Klaus Weber die Fortführung der Sanierungsarbeiten an der Stadtmauer im Bereich Große Mühle in Richtung Amöneburger Tor. „Darüber hinaus soll versucht werden, die Standsicherheit der Stadtmauer im Bereich des Mauerweges entlang der Großen Mühle nachhaltig zu verbessern ebenso wie die Abgrenzung des Mauerweges im Annapark in Richtung der kleinen Brücke über die Mühlenwohra“, erklärte Weber eine weitere Maßnahme. Die kleine Brücke selbst solle ebenfalls saniert werden.

Der Kassierer des Fördervereins, Klaus Damm, konnte von einem derzeit zufriedenstellenden Kassenstand berichten, äußerte allerdings auch den Wunsch nach weiteren neuen Mitgliedern, die unsere Arbeit künftig unterstützen.

Als weitere Vorhaben nannte Weber unter anderen die Ausbesserung und Sanierung der Grothmauer, die Sanierung der eingestürzten Stadtmauer auf dem Grundstück Prediger sowie die eventuelle Erstellung eines neuen Flyers und die Instandsetzung oder Restaurierung der Gedenktafeln im Annapark.
Ein Ziel des Fördervereins bleibt es die fachlich versierte Sanierungsarbeit des städtischen Mitarbeiters Schäfer längerfristig zu sichern, wobei sich der Verein im Rahmen seiner Möglichkeiten an den Kosten beteiligt.
Zudem gab es ein einstimmiges Votum zu dem Beschluss der letztjährigen Hauptversammlung, wonach der Verein sich an den Kosten zur Erhaltung der Stadtmauer in den nächsten 10 Jahren mit jährlich 3 000 Euro beteiligt.
Die Sanierungsarbeiten an der Stadtmauer sind inzwischen wieder aufgenommen worden.

Kontakt Förderverein:
Klaus Damm Tel. 4420
Klaus Weber Tel. 92196

 

 

 

 

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