Stadtwerke gewinnen Stromausschreibung des Landkreises Ökostrom für Schulen und öffentliche Einrichtungen

  Zum zweiten Mal in Folge haben die Stadtwerke Marburg bei einer europaweiten Ausschreibung den Zuschlag erhalten, öffentliche Liegenschaften im Landkreis Marburg-Biedenkopf mit Ökostrom zu versorgen. Gemeinsam mit sieben Städten, elf Gemeinden und vier kommunalen Unternehmen hatte der Landkreis Marburg-Biedenkopf den Strombedarf von 18,1 Gigawattstunden pro Jahr für die Lieferjahre 2017 bis 2019 ausgeschrieben, was bisher die höchste vom Landkreis ausgeschriebene Stromliefermenge ist.

„Diese gemeinsame Ausschreibung ist ein gutes Beispiel für die Vernetzung innerhalb der kommunalen Familie und für die Zusammenarbeit zwischen Städten, Gemeinden und dem Landkreis“ betonte Landrätin Kirsten Fründt bei der Unterzeichnung der Verträge im Marburger Landratsamt, zu der auch die Vertreter der beteiligten Kommunen und kommunalen Unternehmen erschienen waren. Diese nutzten die Gelegenheit, sich beim Landkreis für die gemeinsame Ausschreibung zu bedanken.

„Bei der Ausschreibung haben wir vor allem auf die geforderte Qualität des Stroms Wert gelegt“, erklärte Landrätin Kirsten Fründt. Dementsprechend hoch seien auch die Anforderungen in der Ausschreibung gewesen: Mindestens 33 Prozent des Stroms müsse demnach aus regenerativen Neuanlagen stammen, die zu Beginn des jeweiligen Kalenderjahres nicht älter als sechs Jahre sind und weitere 33 Prozent aus Anlagen, die nicht älter als zwölf Jahre sind. Die Herkunft des Stroms müsse dabei eindeutig belegt werden können.

Auch die Stadt Kirchhain hat zwischenzeitlich auf Ökostrom umgestellt. „Der von der Stadtverordnetenversammlung geforderte Beschluss vom März 2008, bis 2021 alle städtischen Liegenschaften mit Ökostrom zu versorgen, ist bereits jetzt umgesetzt“, so Bürgermeister Olaf Hausmann. „Sowohl die Verwaltungsgebäude als auch die Bürger- und Gemeinschaftshäuser, die Ampelanlagen und die Straßenlampen werden mit Ökostrom versorgt. Dies ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz“, so Hausmann weiter.

 

 

 

 

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